Is Fred Wilson a German Rock Star?
Managing multiple identities is becoming extremely hard with increasing popularity. Clever who chooses to live in 2 distinct communities with close to zero intersection: US VC Scene and German Rock Scene. Since it appears that I am that historic intersection, in my esteem of truth & justice I must ask:
Is Fred Wilson (a vc) = Bernd Kurtzke (Beatsteaks)


via @scobleizer / check out the revealing footage
Jobs in der schönen neuen Welt - Welcher ist deiner?
Bin gerade via futur:plom auf diese Foto-Reihe des Large Hadron Colliders (LHC) des Cern aufmerksam geworden. Die alte Frage: “Wer hier wen beherrscht … “, drängt sich irgendwie auf. Ganz im Sinne der Zeit also gleich eine Liste der neuen Jobs, wo arbeitest a.k.a lebst du?
1. Der Spezialist manchmal auch Experte genannt

2. Die Hebamme / Der Geburtshelfer

3. Die freiwillige Feuerwehr / Der Pizza-Fahrer

4. Der Lieferant / Eisenwarenhändler / Organspender
5. Der Portrait & Familien - Fotograf
Alle 3 Geschwister (Kreise) kokett arrangiert auf einem Bild.
6. Tierpfleger

All pics © CERN
Media-Spree - Investorenbejubeln
Beim Gang durch den Kiez hat mich ein Faltblatt (pdf) über den Bürgerentscheid zur Mediaspree am 13.Juli auf folgenden, spannenden Termin aufmerksam gemacht:
1. Juli 2008: Heraus auf die Spree zum Grossen Investorenbejubeln
Es geht um eine geplante Dampferfahrt auf der Spree mit “Vertretern des Mediaspree e.V., des Senats, der TU Berlin (?) und der Immobilienwirtschaft“. Dieser Dampfer soll bei Erreichen der Bezirksgrenze gebührend begrüßt werden. Hierzu können vom Gelände des Kiki Blofeld Boote und anderes was schwimmt zu Wasser gelassen werden.
“Wir wollen sie mit vielen Booten auf der Spree begrüßen und auch vom Land aus bejubeln. Sie sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft und haben Aufmerksamkeit verdient!”
Jubeln kann mensch auch von der Bar25 und dem Yaam aus. Eben dort werden u.a. die Hedonistische Internationale und das Aktionskomitee Nudistische Offensive für Jubel & mehr sorgen. Start ist dort bereits 15 Uhr die Jubelgäste werden für 17:30 Uhr erwartet.
Also schön übers Wochenende noch ein Schlauboot besorgen und dann bis Dienstag!
Peerconomy - Jetzt auf deutsch
Gerade bin ich drüber gestolpert, dass Peerconomy jetzt auch auf deutsch (am 23.5. – ein Schelm wer dabei Böses denkt) unter dem Titel “Beitragen statt Tauschen” erschienen ist.

Nach der Buch-Vorstellung durch Christian Siefkes im Systemfehler hatte ich hier schon mal einige für mich spannende Aspekte vorgestellt. Weitere Anregungen, die sich mitunter gut verweben lassen, finden in Panokratie (auch hier) von Tobi Blubb.
Im Übrigen gibt es im Systemfehler gerade eine spannende Reihe von Vorträge und Workshops immer montags.
Feedburner Test
Wenn man ein RSS-Feed anbietet, ist es ja auch spannend etwas über die Resonanz zu erfahren. So nutze ich seit ein paar Monaten Feedburner für meine Feeds (ja Plural, denn manchmal schreibe ich auch auf hier). Nur leider aktualisiert sich der sofatutor-blog-Feed nicht. Obwohl ich Feedburner bereits mehrfach angepingt habe und der Post seit heut morgen online ist. Daher dieser kleine Test-Post. Troubleshooting a la trial-and-error.
Update
Okay, dass ging dann doch schnell. Der sofatutor-blog läuft via Mephisto, welcher die Inhalte der Seite cached. Und sinnvollerweise den Feed nicht aus dem Cache löscht (zumindest nicht immer) wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wird.
Kontextsensitive Werbung / Contextual Advertising - ein ganz alter Hut
Nun da ich das 2. Mal drüber gestolpert bin, schreib ich doch etwas dazu:
Werbung ist Information. Gut, eine besondere Form: meist wenig ausgewogen und im Kern geht es um das Anpreisen von Produkten oder Dienstleistungen. Für uns irrelevante Informationen bezeichnen wir als SPAM und regieren für gewöhnlich nicht darauf.
Die/der Werbetreibenden bezahlt dafür, dass die Information zu uns gelangt, dumm nur, wenn Rezipienten diese Information/Werbung wie SPAM behandeln. Darum versucht sie/er die Relevanz der Information zu erhöhen. Denn Informationen über Produkte, die mit meinen persönlichen Interessen verbunden sind, empfinde ich als interessant.
Ein Klassiker: auf Rockkonzerten werden Flyer für ein Musik-Festival verteilt. Das macht mehr Sinn als sich mit den Flyern vor den Supermarkt zu stellen. Sieht mensch von inhaltlich klar ausgerichteten Portalen ab, sind die spezifischen Interessen des Nutzers im Netz schwierig einzuschätzen.
Update: Bzgl. klassischer Werbe-Strategien siehe auch hier .
Kontextsensitive Werbung / Contextual Advertising
Dieses Problems hat sich Google für uns angenommen und im März 2003 GoogleAdsense gelauncht. Das hat den Internet-Werbe-Markt revolutioniert und funktioniert so : Googles Such-Technologie analysiert den Inhalt deiner Webseite al gusto auch deine Emails und liefert dazu passend an der Seite “Informationen zu Produkten” aus. Dies erhöht die Relevanz enorm, denn du liest nur was dich interessiert, und steigert damit auch die Effektivität von Werbung. Super!
Soweit alles eher alt-bekannt. Erstaunt, wie alt dieser Ansatz ist, war ich, als mir neulich dessen Großeltern in Buchform begegnet sind, beide Ausgaben kurz nach dem 2. Weltkrieg erschienen.
Zuerst die Oma
Simon de Beauvoir : “Sie kam und blieb (1943)”
Die Situation
Als Françoise gerade mit Gerbert durch Paris schlendert und 200 Francs bei einem Hüttchenspieler verliert, folgt die einzige Illustration im Buch:


Wobei der Zusammenhang wohl mit einem Augenzwinkern gemeint sein muss.
Nun der Opa
Jean-Paul Sartre : “Das Spiel ist aus (1947)”
Die Situation
Eve sprach: “Meine Seele würd’ ich geben, wenn ich einen Augenblick lang leben und mit Dir tanzen könnte.” So dass Pierre und Eve gerade eine neue Chance erhalten und von den Toten in die Welt der Lebenden zurückkehren.
Und wieder die einzige Illustration, gefolgt von der Information:


Ungleich schwärzer pellen sich die beiden aus ihren Särgen um endlich wieder zu rauchen, denn: “wieder leben heißt auch wieder: wieder rauchen!”
Beide Male wirkt der Zusammenhang etwas konstruiert aber durchaus witzig. Hat bestimmt Spaß gemacht sich das auszudenken. Fragen die sich mir aufdrängen:
- Hatten die Autoren wohl ein Mitspracherecht?
- Mit scheint, dass diese Werbeform irgendwie verschwunden ist, oder? Zu ineffektiv?
Peerconomy
Ich wollte mir schon lange einmal den Schenkladen/Umsonstladen Systemfehler in der Scharnweberstraße ansehen. Neulich Abend war dieser zwar leider geschlossen, dafür hing aber die Ankündigung aus, dass Christian Siefkes sein Buch über “Peer Ökonomie” oder Peerconomy mit dem Titel “From Exchange to Contributions: Generalizing Peer Production into the Physical World” vorstellt. Das pdf veröffentlicht unter Creative Commons non-commercial share-alike (pdf) oder aber auch gedruckt, eine deutsche Fassung sei in Arbeit.

Seit der Lektüre von “Chris Andersons” Longtail (oder hier), welches im deutschen – kulturell höchst sensibel – “Der Lange Schwanz” untertitelt ist, gefragt habe, wie dieses Phänomen politisch relevant wird bzw. genutzt werden kann. Chris Andersons interessiert sich ausschließlich für den Markt und das Verhalten der Konsumenten und wie sich jenes geändert hat. Um dann erfolgreiche Konzepte von Firmen wie Amazon, Netflix oder Google, vorzustellen, die dies früh erkannt und für sich genutzt haben. Politisch wenig brisant! Und dennoch fallen Begriffe, wie die Demokratisierung der Produktionsmittel.
Der Andrang war dann wohl auch größer als erwartet, so dass der Autor dem gedrängten Publikum seinen Gesellschaftsentwurf vorgestellt hat. Kern seiner Arbeit ist die Möglichkeiten zu beleuchten, kollaborative Prozesse, welche bei der Erstellung freier Software (z.B. Firefox, OpenBSD, Linux) oder bei der Erstellung der Inhalte von Wikipedia stattfinden, auf die physikalische Welt zu übertragen. Wichtig ist das Motiv der Zusammenarbeit: die Mensche kooperieren, weil sie ein gemeinsames Interesse am Ergebnis oder am Produkt, ein Bedürfnis, teilen. Sei es das Interesse an einer kostenlosen Browser-Alternative, einem Betriebssystem oder einer freien Online-Enzyklopädie.
In der physikalischen Welt, lassen sich bisher Produkte nicht ohne weiteres kopieren. Das heißt auch, dass der Zugriff (der Autor verwendet hierfür Besitz) limitiert ist. Während ein Programm beliebig oft vervielfältigt werden kann, oder nahezu beliebig viele Menschen gleichzeitig auf Wikipedia zugreifen können, kann ein Fahrrad nur von einer Person gefahren werden. Somit kann ich, selbst wenn ich noch nie zu einem Wikipedia-Artikel beigetragen habe, alle Beiträge lesen.
Nach dem Modell des Autors müssen in der physikalischen Welt alle Menschen, die Interesse an einem Produkt haben (ein Bedürnis teilen), Arbeitsaufwand investieren. In der Summe den zur Produktion nötigen Gesamtaufwand. Da nun nicht jede/r die/der Käse essen will, dafür eine Stunde pro Woche in einer Käse-Fabrik arbeiten kann, soll in Siefkes’ Modell der Arbeitsaufwand in Gemeinschaften verschiedener Größe gepoolt werden.
Angenommen, dass ich, um alle gewünschten Produkte zu erhalten, X Arbeitsstunden leisten muss: Somit kann ich mir aus dem Pool der anstehenden Arbeiten selbst die X Stunden Arbeiten aussuchen, die ich erledigen möchte. Da es sicher verschieden beliebte Arbeiten gibt, werden diese je nach Beliebtheit gewichtet. Je beliebter eine Arbeit ist, umso geringer wird deren Gewicht. Diese Bewertung wird solange angepasst, bis es für alle Arbeiten Freiwillige gibt. Wodurch Mensch wählen kann, für längere Zeit eine angenehmere Arbeit oder kurz eine unangenehmere Arbeit zu verrichten.
Wichtig hierbei ist, dass der Mensch ausschließlich für Sachen arbeitet, die er selbst benötigt, indem die geleisteten Arbeitsstunden aufgerechnet werden. Somit steht im Zentrum des System die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen und nicht wie im Kapitalismus der Profit. Es wird also ausschließlich produziert, wenn eine Bedürfnis vorhanden ist, aufgrund guter Profitaussichten. Situationen in denen obwohl ein Bedürfnis vorhanden ist nicht produziert wird, da kein Profit zu erwarten ist, entfallen.
Das Spannende an dem Entwurf ist Entschärfung von Geld. Es ist nicht mehr nötig zuerst seine Arbeitskraft zu verkaufen (tendenziell an eine Unternehmung, welche vorrangig auf den Profit abzielt), um dann etwas kaufen zu können. Anstatt bringt man die eigene Arbeitskraft direkt ein. Außerdem ist es sichergestellt, dass jede geleistete Arbeit darauf abzielt, die Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen. Sinnvolle Arbeit, juchei!
Der Entwurf verneint nicht die schlechten Eigenschaften des Menschen, aber im Gegensatz zum Kapitalismus fördern die systemimmanenten Mechanismen diese nicht, eher werden sie neutralisiert oder ihnen mitunter entgegengewirkt.
Siefkes bietet einen Satz von Spielregeln, die es jetzt zu durchleuchten, auszuarbeiten und zu erproben gilt. Um zu sehen, ob was sich im Kleinen erschließt, im Großen wirklich umzusetzen ist.
Im Ganzen ein wirklich inspirierender Abend!
“interfazeando” en castellano
Hace de que empezé este blog no he publicado más en castellaño. Ahora descubrí mi blog en el blogroll de la cotecita pues como un acto de augmentar el valor mi identidad digital, especialmente la faceta castellana - escribo este.
Recien me compre un nombre nuevo pa mí blog … interfaz … jeje. Por lo que describe muy bien como me siento en muchas situaciones - professionales como privadas. Literalmente funciono como un interfaz en mi proyecto actual - sofatutor- donde trabajo con 2 chilenos con los ya habia trabajado antes en chile. No solo traduzco las necesidades generales del proyecto en especificiones tecnicas. Y prepara los wireframes para que el diseñador pueda trabajar. Tambien hay que traducirlo a castellano.
Es un desafio grande, pero entre, trabajando con mis amigos chilenos permite revitalizar la amistad - lo que en el fondo es compartir la vida. Dificil de manera transatlantico! Ademas sigo practicando el castellano, antes de que lo pierdo completamente. Asi estoy feliz como va en el proyecto y digo que en 2 o 3 semanas hemos finalizado la primer etapa. Y se puede ver online. Ahora estamos en beta.
Web2open / Messe Berlin
Trotz sehr wenig Schlaf und Conference-Hang-Over bin ich gestern zur web2open, der parallelen un-conference zur web20expo auf dem Messegelände. Da ich das Gelände nur von der IFA kannte, war die überraschende Ruhe im Vergleich doch sehr angenehm.
Die Sessions waren ebenfalls nur überschaubar besucht, dadurch hat sich aber auch ein Diskurs ergeben können. Traurig war nur die Google Dev Session zu Open Social. Ich fand es echt peinlich und dreist. Also der Ansatz war natürlich super, live mit den Leuten vor Ort etwas entwickeln zu wollen. Nur, dass nichts funktioniert hat, nicht mal lokal bei Patrick Chanezon selbst und das sollte man doch erwarten dürfen von nem Google Produkt-Manager und ein bisschen JavaScript und XML. Also vielleicht lief es dann ja noch irgendwann, ich bin nach 40min gegangen. In dem Wissen das ich leider Zeit verschwendet hatte und mir nicht eine der anderen Sessions angehört hatte.
Freundlicherweise hat mir dann Michael Gomez seinen Vortrag “Systems for Reducing Carbon Footprint” nochmals kurz zusammengefasst. Im Kern ging es darum Menschen überhaupt ersteinmal die Möglichkeit zu geben, ihren Energie-Verbrauch detailliert abzurufen und dadurch auch zu steuern. Als Interface-Designer legt er natürlich den Fokus auf gut intuitiv zu bedienende Geräte. Zu diesem Themen-komplex sind gleich ein ganzer Haufen Ideen in meinem Kopf rumgespukt … mal sehen was sich da noch ergibt.
Dirk Olbertz hatte noch sein NoseRub vorgestellt, dort sehe ich auch ein enormes Potential, wenn man es denn noch mehr in Richtung Identitätsmanagement, also welche Website / welche Nutzer darf wann was von mir sehen, ausbaut.
Alles sehr inspirierend, man ist mal aus dem eigenen Sud aufgetaucht, und jetzt ist aber auch mal wieder gut mit Konferenzen u.ä. und es geht wieder an die richtige Arbeit.
Freiheit statt Angst / Demo zur Vorratsdatenspeicherung
Lustig, wie sich die Realität manchmal bemüht Sachen zu verknüpfen. Oder ist es nur der Filter? Nach einem Wochenende im User-generated Web. Dem Web, wo alle freiwillig möglichst viele Daten von sich preisgeben.
Dann gestern abend auf der Endspurt-Demo “Freiheit statt Angst”. Es waren leider nicht annähernd soviel Leute wie am 22.9.2007 dabei. Leider. Aber es waren auch wiedrige Bedingungen. Dunkel, nass, windig und kalt.
Nach einer guten Rede von Herrn Ströbele, und einer hörigen Lichterkette um ein Stück Park. Sind wir dann doch noch mit unsern Laternen vor den Reichstag gezogen. Und wie wir dann dort etwas hippie-esk, singend “Die Gedanken sind frei”, mit unseren Lichtern standen. Haben auch die freundlichen grünen Männchen aus purer Solidarität, die Lichter ihrer Kameras entzündet und alles für uns Video-dokumentiert. U.a. auch folgenden den Sprechgesang: “Wolfgang Schäuble aus der Traum, bald liegst du im Kofferraum”
Überhaupt empfand ich die gesamte Situation enorm historisch aufgeladen, wie ein Häuflein Menschen mit Laternen auf den Stufen vor dem großen, dunklen Reichstag mit Liedern die Freiheit zu mahnen suchen. Hierbei sind die Errinnerungen an PW - Stunden wachgeworden, in denen solche Situationen mir immer gänzlich unreal und sehr grau erschienen sind.



